12.01. und 23.02.2002

Fahrsicherheitstraining im Verkehrssicherheits-
zentrum auf dem Sachsenring

 

WAS WAR LOS BEIM FAHRSICHER"HEIZ"TRAINING?

Ich durfte am 12. Januar bei einem solchen Training auf dem Sachsenring bei Zwickau dabei sein (dank an Andreas). Das Wetter spielte mit (es lag viel Schnee; kalt und glatt war es außerdem, also ideal fürs Autofahren!) Ich möchte hier ein kleines Resümee des Tages geben.
Los ging es früh ab Frohburg, gefahren wurde mit dem eigenen Pkw, schließlich waren wir in der Erwartung, unsere leidliche Gehhilfe endlich mal richtig kennen zu lernen. Das sollten wir auch noch...
Nach einer recht amüsanten Theoriestunde mit dem sogenannten "Instruktur" ging es dann endlich in den praktischen Teil über. In Kolonne (leider) fuhren wir über den Sachsenring und erste, noch einfache Übungen ab (Slalom, Kurvenfahrten...). Und wer noch nicht weiß, wo die Bremse ist, sollte sich auf den Trainingsparcours begeben, denn das ist dort als auch im Straßenverkehr das wohl wichtigste Thema. Die Notbremsungen machten auf der vereisten Bahn besonders viel Spaß, vor allem für die unter euch, die kein ABS haben. Und ihr anderen werdet wohl nie erfahren, wie leicht so ein Pkw zu tanzen anfängt und nicht aufhören will, sich zu drehen. Dass alle Übungen absolut ungefährlich sind (bitte nur auf dem Parcours probieren!!!), versteht sich von selbst, da immer nur einer fahren darf (man ist über Funk stets verbunden und erhält so die Anweisungen). Plötzlich auftretende Wassersäulen (manchmal auch spielende Kinder!) sollten optimal UMfahren werden. Manche gönnten sich aber auch mal eine Gratiswäsche. Ebenso galt es, ein schleuderndes Fahrzeug abzufangen. Dazu fuhr man über eine Hydraulikplatte... aber viel mehr möchte ich gar nicht verraten, denn gerade für Fahranfänger aber auch für "alte Hasen" ist ein solches Training eine lohnenswerte Bereicherung. Zu Skepsis (höre ich etwa Angst?) gibt es absolut keinen Anlass. Der Spaß an der Sache stellt sich nach kurzer Zeit von selbst ein, spätestens wenn man sich aus dem auf dem Kopf stehenden "Auto" befreien soll. Am Ende des Tages (ca. 16.30 Uhr) gibt es ein "Diplom", egal, ob bestanden oder nicht und viele gute Erinnerungen (die einem dann auf der Straße einfallen sollten) gratis.

Samuel Grasemann

 

 

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